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Die im SHINBUKAI-KOBUDO unterrichteten Waffen sind Bo, Hanbo, Nitanbo und Tonfa Neben traditionellen Kata werden auch eigene Formen unterrichtet. Auf diese Weise können die Schwerpunkte des SHINBUKAI-KOBUDO besser berücksichtigt werden.
Basiswaffe bleibt während sämtlicher Graduierungen der Bo. Weitere, zunehmend komplexere Waffen kommen mit fortschreitender Graduierung hinzu. Bei diesen "Kurzwaffen" legt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Basiskenntnissen. Der Trainierende lernt hier, bereits Bekanntes entsprechend der neuen Waffe zu modifizieren.
Eine Verteidigung mit dem Bo gegen "Kurzwaffen" ist zudem nur dann realistisch zu erlernen, wenn auch entsprechende Grundkenntnisse in der Handhabung dieser "Kurzwaffen" vorhanden sind
Der Lehrplan sieht nachstehende Abfolge vor:
In den ersten beiden Kyu-Graden wird ausschließlich der Bo unterrichtet. Man lernt hier ausführlich Basistechniken, Griffwechsel und Bewegen im Raum. Die Länge dieser Waffe macht Hüftbewegungen, Beinarbeit und schnelle Distanzänderungen unabdingbar.
Ab 4. Kyu wird zusätzlich der Hanbo unterrichtet. Hier muss der Schüler erstmals seine Kenntnisse aus dem Bojutsu auf eine andere Waffe übertragen. Der Hanbo ist im Wesentlichen ähnlich zu handhaben, erfordert aber aufgrund seiner geringeren Länge auch "Variationen des Themas". Der Schwerpunkt liegt dabei auf realistischer Selbstverteidigung. Die Anwendung des Hanbo lässt, neben einigen Vorgaben, freie Entfaltungsmöglichkeiten für jeden, der sich körperlich und geistig damit auseinandersetzen möchte
In der Prüfung zum 2. Kyu werden Grundkenntnisse in der Anwendung des Nitanbo gefordert. Hier wird erstmals eine "Doppelwaffe" geprüft, die neue Anforderung an Koordination und Dynamik stellt. Es ist dies eine auch für den Anfänger deutlich erkennbare Schnittstelle zwischen Techniken der „ leeren Hand“ und Kobudo.
Zum 1. Kyu werden Grundkenntnisse mit dem Tonfa erwartet. Die Kenntnisse im Umgang mit "Doppelwaffen" müssen nun auf eine zusätzliche Rotationsebene übertragen werden.